StartUse CasesLogistik · temperaturgeführte Lieferungen
Bearbeitete Wertschöpfungsaktivitäten
Logistik · temperaturgeführte Lieferungen

Temperatur-Risikoprüfung für Lieferungen

Eigenentwicklung für die automatisierte Bewertung temperaturkritischer Lieferungen. Lösungsstudie auf Basis eines realen manuellen Prüfprozesses: erst Entscheidungslogik, dann tiefe Integration.

BrancheLogistik / temperaturgeführte Lieferungen
RolleProzessanalyse & Automatisierung
WertschöpfungsstufeEingangs- und Ausgangslogistik
AnsatzLösungsstudie · Eigenentwicklung

Ausgangslage

Mitarbeitende prüfen manuell, ob geplante Lieferungen durch erwartete Temperaturen auf der Route gefährdet sind.

  • Mehrere Datenquellen: Aufträge, Produkte, Temperaturgrenzen, Orte, Termine, Wetterprognosen
  • Wiederkehrende manuelle Abgleiche mit dem Risiko, kritische Sendungen zu spät zu erkennen
  • Prüflogik sitzt in Köpfen und Tabellen, nicht in einem nachvollziehbaren Regelwerk
  • Eine vollständige Systemanbindung wäre aufwendig, solange die Entscheidungslogik nicht steht

Vorgehen

Prozessanalyse vor Technologie: Daten strukturiert zusammenführen, klare Regeln prüfen, erst danach integrieren. KI nur dort, wo unstrukturierte Informationen oder Ausnahmen zu interpretieren sind.

Daten strukturieren

Auftrag bzw. Lieferung, Produkt, zulässiger Temperaturbereich, relevante Orte oder Route, Zeitraum und Wetterdaten in ein gemeinsames Prüfmodell bringen.

Deterministische Entscheidungslogik

Temperaturgrenzen, Zeiträume, Schwellenwerte und Risikoklassen als nachvollziehbare Regeln — ohne KI, wo die Logik klar ist.

Automatisierte Risikoprüfung

Sendungen mit erhöhtem Temperatur-Risiko priorisieren, damit manuelle Kontrolle dort ansetzt, wo sie gebraucht wird.

Stufenweise Integration

Zuerst CSV- oder Excel-Import und eine universelle REST-API. ERP-Anbindung — inklusive SAP, wo sie sinnvoll ist — erst, wenn die Logik trägt. SAP ist optional, nicht Voraussetzung.

Ergebnis

Zielbild: ein System, das temperaturkritische Lieferungen früh erkennt und den manuellen Prüfaufwand auf die relevanten Fälle konzentriert. Keine erfundenen Einsparquoten.

priorisiertLieferungen mit Temperatur-Risiko
regelbasiertGrenzwerte, Zeiträume, Schwellenwerte
stufenweiseerst Logik, dann tiefe Integration
  • Manuelle Routineprüfung wird durch eine nachvollziehbare Risikoklassifizierung entlastet
  • KI bleibt optional — für unstrukturierte Quellen oder die Einordnung von Ausnahmen
  • Import, API und ERP-Anbindung sind vorbereitet, ohne eine bestimmte Systemlandschaft vorauszusetzen

Werkzeug

Die Fallstudie zeigt die Prozessanalyse hinter dem Ansatz. Die Tool-Seite beschreibt die technische Lösung.

Thermal Shipment Risk Engine ansehen →

Eingesetzte Hebel

Technische und methodische Werkzeuge, die in diesem Fall zum Einsatz kamen.

Technisch

CSV / Excel-ImportREST-APIWetterdatenoptionale ERP-/SAP-Anbindung

Methodik

Prozess vor TechnologieDeterministische RegelnKI nur bei MehrwertStufenweise Integration

Wertschöpfungskette nach Porter — im Mandat bearbeitete Aktivitäten

UNTERSTÜTZUNGUnternehmens-infrastrukturPersonal-wirtschaftTechnologie-entwicklungBeschaffungPRIMÄREingangs-logistikOperationenAusgangs-logistikMarketing& VertriebKunden-serviceMARGE
bearbeitet nicht im Fokus

Ähnliche Ausgangslage?

Jedes Mandat beginnt mit einem kurzen, unverbindlichen Gespräch — und einer ehrlichen Einschätzung.

Situation besprechen